Die relevanten Normen für zukunftssichere 10 GB/s EDV-Verkabelungen in Europa und den USA haben unterschiedliche Grenzwerte definiert.
In der Vergangenheit waren die zu erreichenden Grenzwerte für anwendungsneutrale strukturierte Verkabelungs-Klassen und -Kategorien in den unterschiedlichen Wirkungsgebieten (Europa und USA) praktisch gleich.
Erst mit der Weiterentwicklung der Komponenten zur Kategorie 6A in einer Übertragungsstrecke nach Klasse EA für Bandbreiten bis 500 MHz haben sich wesentliche Grenzwertunterschiede ergeben.
Die in Europa gültige EN 50173 leitet sich im wesentlichen aus der global gültigen ISO/IEC 11801 ab, welche im Gegensatz zu der in den USA gültigen TIA/EIA, deutlich mehr Reserven vorsieht.
Die ISO/IEC 11801 fordert deutlich anspruchsvollere Grenzwerte, die von den einzelnen Komponenten erfüllt werden müssen. Durch diese Qualitätssicherstellung genießt der Installateur bei der Montage und der Verlegearbeit, sowie auch der Anwender im echten Betrieb, deutlich mehr Funktionssicherheit und Reserven in der Übertragungsqualität.
Daher kann man Produkte, welche nach dem Einzelkomponententest CAT6A ISO/IEC 11801 zertifiziert wurden, nicht mit jenen Produkten vergleichen, welche nur die Anforderungen der Klasse EA Channel ISO/IEC oder gar der CAT6A TIA/EIA erfüllen.





