Kaum eine Arbeitsumgebung verändert sich so schnell wie eine Baustelle. Und mit jeder Bauphase verschieben sich auch die Anforderungen an das Licht. In Österreich definieren die Bauarbeiterschutzverordnung (BauV), das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG), die Arbeitsstättenverordnung (AStV) und die ÖNORM EN 12464 klare Anforderungen – von der Mindestbeleuchtungsstärke am Arbeitsplatz bis zur Sicherheitsbeleuchtung auf Fluchtwegen.
Schrack Technik bietet Ihnen moderne LED-Leuchten, die höchste Lichtqualität mit schneller Montage, flexiblem Standortwechsel und niedrigen Betriebskosten vereinen. Mit unseren Lichtlösungen liefern wir bewährte Antworten für jeden Baustellenbereich, vom Rohbau bis zum Verkehrsweg.
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Beim Innenausbau arbeiten häufig mehrere Gewerke gleichzeitig auf engem Raum: Fensteröffnungen sind noch abgeklebt, Decken hängen voller Leitungen. Hier entscheidet die künstliche Beleuchtung darüber, ob Trockenbauer sauber spachteln, Installateure Gewinde präzise setzen und Elektriker Adernfarben einwandfrei unterscheiden können. Leuchten von LED-Mamba wurden genau für diese Szenarien entwickelt: Sie kombinieren eine breite, gleichmäßige Lichtverteilung mit werkzeugloser Schnellmontage über S-Haken oder Clips und einer stoßfesten Bauweise, die auch dem rauen Baustellenalltag standhält.
Dank kompakter Abmessungen passt die LED-Mamba auch dort, wo kaum Platz zwischen Rohdecke und Gerüstlage bleibt. Beim nächsten Bauabschnitt lässt sie sich in Minutenschnelle ab- und an neuer Stelle wieder aufbauen – ohne Spezialwerkzeug, ohne Zeitverlust. So bleibt die Beleuchtung flexibel, auch wenn sich die Baustelle täglich verändert.
Frühmorgens im Nebel, spätabends in der Dämmerung – wer im Freien baut, braucht Licht, das sich nicht vom Wetter beeindrucken lässt. Die BauV schreibt vor, dass Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen zu jeder Zeit ausreichend beleuchtet sein müssen. Im Außenbereich bedeutet das: Leuchten mit mindestens IP65-Schutz gegen Strahlwasser und Baustaub. Auch hier bewährt sich die LED-Mamba: Sie lässt sich werkzeuglos ab- und wieder aufbauen, breit abstrahlende Optiken verhindern dunkle Lücken zwischen Arbeitsgeräten und Lagerflächen.
Die eigentliche Herausforderung im Außenbereich liegt im ständigen Wandel: Erdarbeiten verlagern Fahrwege, Kranbereiche verschieben sich, Materialflächen wachsen und schrumpfen. Die Beleuchtung muss diesen Rhythmus mitmachen, ohne dass jedes Mal ein Elektriker anrücken muss. Die stoßfeste Bauweise hält auch dem gelegentlichen Kontakt mit Schalungsbrettern oder Baugeräten stand.
Arbeitsplätze in großer Höhe zählen laut BauV zu den Tätigkeiten mit besonderer Gefährdung. Eine Kante, die im Schatten verschwindet, ein Handzeichen, das im Gegenlicht untergeht – auf Gerüsten und in Kranbereichen haben Sichtprobleme unmittelbare Konsequenzen. Beim Ausleuchten von oben gilt ein Grundprinzip: Licht aus mindestens zwei Richtungen, um harte Schatten im Arbeitsfeld zu brechen.
An Gerüsten selbst schaffen seitlich montierte Leuchten an Aufstiegswegen und Plattformen die nötige Trittsicherheit. Schrack Technik führt wetterfeste LED-Strahler mit symmetrischem oder asymmetrischem Lichtkegel und Herabfallschutz – passend für den Einsatz hoch über dem Baufeld. Ergänzt durch leistungsstarke LED-Fluter mit 50 bis 200 W und IP65-Schutz lassen sich auch großflächige Areale zuverlässig ausleuchten.
Unter der Erdoberfläche gibt es kein natürliches Licht – jeder Lux-Wert muss künstlich erzeugt werden. Hinzu kommen extreme Umgebungsbedingungen: Sickerwasser, aggressiver Betonstaub, beengte Querschnitte und Vibrationen von Tunnelbagger und Bohrgeräten.
Gefragt sind Leuchten mit Schutzklassen ab IP65 und Stoßfestigkeiten von mindestens IK08. Ebenso kritisch: eine Farbwiedergabe über CRI 70, damit Warnwesten, Absperrbänder und Rettungszeichen auch bei künstlichem Licht sofort erkannt werden. Serien wie DEVO PRO und hochgeschützte Feuchtraumleuchten von Schrack Technik schaffen auch in engen Querschnitten sichere Sichtverhältnisse.
Gutes Licht im Lager beschleunigt jeden Griff, verhindert Fehlentnahmen und reduziert Beschädigungen beim Ein- und Ausräumen. In der Praxis macht etwas mehr Licht einen deutlichen Unterschied. Das Lichtbandsystem LIGNE-S II von Schrack Technik ist für solche Einsatzszenarien optimal geeignet: Dank der dimmbaren Ausführung kann die Lichtleistung flexibel und energieeffizient an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.
Das spart Energie und schont die Leuchtmittel. Der modulare Aufbau passt sich wechselnden Regalanordnungen und unterschiedlichen Containergrößen an, ohne dass die gesamte Installation von vorn beginnen muss. So bleibt die Beleuchtung auch dann effizient, wenn sich die Lagersituation im Laufe des Bauvorhabens mehrfach ändert.
Was provisorisch aussieht, muss arbeitsrechtlich denselben Standards genügen wie ein festes Bürogebäude. Leuchten der Serie NOVIA und LANO erfüllen dies zuverlässig: Sie kombinieren neutralweißes Licht, hohe Lichtausbeute bei niedrigem Verbrauch und DALI-fähige Steuerungen für die individuelle Anpassung an Tageszeit und Tätigkeit.
Ob als Einbaupanel in der Containerdecke oder als platzsparende Anbauvariante – jeder Schreibtisch bekommt das Licht, das er laut Norm verdient. So vermeiden Sie Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme im Team und sind auch bei der nächsten Evaluierung durch die Arbeitsinspektion auf der sicheren Seite.
Die BauV verpflichtet Arbeitgeber ab zehn Beschäftigten, auf länger genutzten Baustellen eigene Aufenthaltsräume bereitzustellen. Was dort oft unterschätzt wird: Die Beleuchtung hat erheblichen Einfluss darauf, ob Mitarbeitende tatsächlich regenerieren können. Wärmere Lichtfarben um 3.000 K, eine gedämpfte Grundhelligkeit und die Möglichkeit zu dimmen machen den Unterschied.
Leuchten wie NOVIA und SEGON Basic ringen genau diese Eigenschaften mit – verpackt in eine Bauweise, die auch dem rauen Baustellenalltag standhält. Durch dimmbare Varianten entsteht ein Raum, der spürbar anders wirkt als der Arbeitsbereich, damit Ihr Team mit frischer Energie zurückkehrt.
In sanitären Einrichtungen auf der Baustelle herrschen besondere Bedingungen: hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen und intensive Nutzung. Die BauV fordert für Waschräume auf Baustellen mit mehr als zehn Beschäftigten, dass diese „ausreichend beleucht- und lüftbar“ sein müssen. Leuchten wie SEGON ECO sind für diesen Dauereinsatz konzipiert: IP-Schutzarten bis IP66 halten Spritzwasser und Dampf draußen, die geschlossene Bauform lässt Staub erst gar nicht an die Elektronik.
Eine gute Farbwiedergabe (CRI > 80) sorgt für natürliches Licht auch im Garderobenbereich. Und weil auf Baustellen nichts so bleibt, wie es geplant war: Jede dieser Leuchten lässt sich bei Bedarf unkompliziert an einen neuen Standort versetzen – mit minimalem Montageaufwand.
Auf kaum einer Baustelle bleiben Fluchtwege länger als ein paar Wochen unverändert: Stiegenhäuser sind noch nicht begehbar, Deckenöffnungen tauchen auf und verschwinden wieder. Trotzdem muss zu jedem Zeitpunkt klar sein, wohin im Notfall gelaufen werden kann. Das ASchG (§§20, 21) verlangt gut sichtbar gekennzeichnete Fluchtwege, die bei Ausfall der normalen Beleuchtung durch eine eigene Sicherheitsbeleuchtung gesichert werden. Moderne Sicherheitsleuchten wie KARO LED, LINDA LED, DEVO PRO, KWI, PM, PX oder K5 verbinden zuverlässige Technik mit flexibler Montage.
Ob als Einbau-, Aufbau- oder Wandvariante – diese Systeme lassen sich bei jedem Bauphasenübergang umsetzen. Einzelbatterielösungen funktionieren unabhängig vom Baustellenstromnetz, Zentralbatteriesysteme eignen sich für größere Projekte mit zentraler Überwachung. In beiden Fällen gilt: energieeffizient, wartungsarm und auch nach Monaten im Baustellenbetrieb verlässlich.
Der Radlader biegt um die Ecke, während Arbeiter:innen den gleichen Weg zu Fuß nehmen – solche Kreuzungspunkte gehören zu den unfallträchtigsten Stellen auf jeder Baustelle. Die BauV (§§6) fordert, dass Verkehrswege so gestaltet und beleuchtet sind, dass Personen sie sicher nutzen können. Mit Leuchten von LED-Mamba und LED-Flutern, sowie Steh- und Pollerleuchten von POLIS lassen sich Zufahrten, Ladezonen und temporäre Personeneingänge klar voneinander abgrenzen.
Optionale Bewegungsmelder erhöhen die Sicherheit und senken den Stromverbrauch in ruhigeren Randstunden. Neutral- bis warmweißes Licht unterstützt die natürliche Wahrnehmung von Entfernungen und Hindernissen. Ein bewährter Planungsgrundsatz: In Kreuzungszonen die Beleuchtungsstärke gegenüber dem Umfeld spürbar anheben oder eine andere Lichtfarbe einsetzen, um die Zone optisch abzuheben.